Pfarrkirche "Hl. Jakob der Ältere". Die spätgotische netzrippengewölbte dreischiffige Hallenkirche (15.Jh.) mit Maßwerkfenstern und verstäbten Portalrahmungen und einer neubarocken Turmhaube wurde 1901-02 einheitlich neugotisch eingerichtet. 1956 wurde die Innenausstattung jedoch neugestaltet. Bes. bmkw. sind der Hauptaltar aus grünem Marmor, Sandsteinskulpturen beiderseits des Tabernakels und ein rotmarmomer 11-seitiger gotischer Taufstein (15. Jh.), weiters der linke Seitenaltar mit einer spätbarocken Muttergottesskulptur (um 1700) und ein spätgotisches Kielbogenfenster (1508) sowie große barocke Statuen des hl. Leopold und des hl. Florian.
Georgssäule. Das weithin sichtbare Wahrzeichen Neustadtls (um 1664) steht in dem auf einer Kuppe gelegenen Friedhof mit prachtvoller Fernsicht.
Pranger. Dieses Zeichen der alten Marktgerichtsbarkeit bildet heute die Säule eines Marterls auf dem Marktplatz.
Luegerkapelle. Zum Andenken an den großen Wiener Bürgermeister errichtete 1938 die Wiener Kaufmannschaft in der Nähe des Stammhauses Löffellehen diese Gedenkstätte.
Ruine Freyenstein. Ein Brunnenhof, eine Schildmauer, die nachgewiesene Abgabenerpressung von Schiffsleuten und der Name Starhemberg in der Besitzerreihe ergeben gewisse Parallelen zu Aggstein. Binkw. an der weitläufigen Anlage sind der trutzige fünfeckige Bergfried und eine kleine Aussichtsterrasse.
Insel Wörth beim Hößgang. Der Hößgang ist der Donauarm südlich der Insel. Vor dem 5 in hohen Wörtherkreuz (1552) befindet sich eine Statue der schmerzhaften Muttergottes. Auf der Insel und auf der 1858 weggesprengten Nachbarinsel standen einst Vorwerke der Burg Werfenstein. Ruinen jenseits der Donau: Werfenstein, Säbnich/Sarmingstein.