Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt". Die äußeren Merkmale des imposanten Kirchenbaues sind der barocke Zwiebelhelm des Westturmes, ein neugotischer Dachreiter an der Ostseite und ein monumentales Christophorusfresko mit Renaissancebogen an der Nordseite. Der dreischiffige spätgotische Hallenraum (1460-66) mit seinen rhombischen Netzrippengewölben und einem Heiligengeistloch schließt an den älteren Chor mit hochgestreckten variantenreichen Maßwerkfenstern an. Am Netzrippengewölbe fallen ein Schlußstein mit speziellem Kreuzmuster und die Hornabläufe der Steinrippen auf, an der Empore das Blendmaßwerk mit Dreipassen. Das Zentrum des neugotisehen Hauptaltares bildet eine lebensgroße barocke Muttergottesstatue mit Kind (17.Jh.). Die Seitenaltäre sind mit qualitätvollen Barockfiguren ausgestattet.
Filialkirche St. Veit in Toberstetten. Der älteste Teil ist der rein gotische Altarraum mit dem künstlerisch bed. schwarz-goldenen barocken Hochaltar (1697) mit der Darstellung des Martyriums des hl. Virus. In der Altarsrückwand zwei Ställe für ehemals zum Opfern bestimmte Hühner. Das Chorgewölbe zeigt in Freskenmedaillons die Darstellung der hl. Dreifaltigkeit in drei Personen. Die Planung des dreijochigen kreuzgratgewölbten Langhauses stammt von dem berühmten Barockbaumeister Jakob Prandtauer (Melk, Sonntagberg). Seine Zahlungsbestätigung (Kopie) ist im Presbyterium zu sehen. Kulturhof und Ostarrichi-Gedenkstätte. Anläßlich der Feier 1000 Jahre Österreich" ist Neuhofen/Ybbs 1996 Stätte einer großen Länderausstellung. Hiezu wird die bestehende Ostarrichi-Gedenkstätte zum OstarrichiKulturhof ausgebaut und erweitert. Ein Teil davon steht später mit Seminar-, Club- und Büroräumen dem regionalen Tourismus zur Verfügung. Aus dem Ausstellungsraum soll ein Festsaal entstehen. In der weiteren Nutzung des Kulturhofes werden ab 1997 neben verschiedenen kulturellen Aktivitäten die Sonderausstellungen mit österreich- und europaweiten Themen fortgesetzt.